Aufgabenbereiche unserer Schulsozialarbeiterinnen

Unsere Ziele:

  • Ermöglichen von sozialem Lernen
  • Integration schwieriger und benachteiligter Schüler/innen
  • Soziale Probleme frühzeitig erkennen und bearbeiten
  • Begünstigung eines guten Schulklimas und Verbesserung der Unterrichtsbedingungen


Unsere Aufgabengebiete:

  • Betreuung einzelner Schüler/innen, sowie Gruppenarbeit in den Grundschulen und der Janusz-Korczak-Schule
     mit Schwerpunkten in der Gewaltprävention, Stärkung der Kinder, Suchtprävention, Sexualerziehung, Spielstunden etc.
  • Beratung der Eltern in Fragen der Erziehung, bei Schulschwierigkeiten, sozialen Problemen, Konflikten, Kontakt zu außerschulischen Einrichtungen und Fachdiensten
  • Angebote für Kinder und Eltern im Nachmittagsbereich, wie z.B. Gespräche, Begleitung bei Terminen mit Kooperationspartnern
  • Beratung der Lehrer/innen im Grundschul- und Förderschulbereich
  • Mitwirkung bei der Erstellung der Förderpläne für die Schüler/innen der Janusz-Korzcak-Schule
  • Begleitung/Betreuung von Schüler/innen bei Ausflügen und Klassenfahrten, sowie Teilnahme an Bastelnachmittagen und diversen Feiern im Nachmittagsbereich in den Grundschulen, wie auch in der Janusz-Korzcak-Schule
  • Ferienangebote für Schüler/innen der Janusz-Korzcak-Schule
  • Regelmäßige Teilnahme an Konferenzen und Teamsitzungen
  • Zusammenarbeit mit Institutionen innerhalb und außerhalb der Schule:
    • Regionale Schulberatung
    • Kollegien der verschiedenen Grundschulen
    • Jugendämter- Wesel, Voerde, Dinslaken, KJA
    • Erziehungsberatungsstellen
    • Heilpädagogische Tagesgruppen etc.


 Unsere Arbeitsweisen:

  • freiwillig und kostenfrei: Vertraulichkeit und Verschwiegenheit werden zugesichert
  • Netzwerkarbeit
  • Enge Kooperation zwischen Lehrkräften, Schulleitung und Schulsozialarbeitern


 Unsere Schulsozialarbeiterinnen

Fr. Gardemann, Fr. Bender, Frau Gockel

 Das Berufsorientierungsbüro (BOB)


Berufsorientierung

Mädchengruppe-Fotoshooting

Mädchengruppe-Schmuck selber machen

Förderverein des Schulverbundes Janusz-Korczak-Schule e.V.:

Vorsitzender:      Herr Froh

Kassenprüfung:  Frau Seif

                                          

 

 

H I E R    W I R D    N O C H    D E R    A K T U E L L E    F L Y E R    E I N G E F Ü G T   ;)

 

 

 

 Im Folgenden können Sie Einsicht in die geänderte Satzung des Fördervereins nehmen:

S a t z u n g

 

………….

 

  • 1   Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

  • Der Verein führt den Namen ……….

Nach Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht             führt er den Zusatz e.V.

 

  • Der Sitz des Vereins ist                         .

 

  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

  • Zweck des Vereins

 

(1) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

   Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

(3) Zweck des Vereins ist die Förderung, Bildung und Erziehung in der …. Schule. Er setzt

     seine Mittel ein zur Verbesserung und Erweiterung der Einrichtungen und der Ausstattung

   der Schule sowie zur Förderung von Schulveranstaltungen.

 

 

  • 3

Verwendung der Mittel des Vereins

 

  • Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden. Nachgewiesene Kosten für die Tätigkeit des Vorstandes können ersetzt werden.

 

  • Über die Mittelverwendung beschließt der Vorstand.

 

 

  • 4

Mitgliedschaft

 

  • Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die bereit ist, die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins anzuerkennen. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Annahme der Vorstand entscheidet. Gegen die ablehnende Entscheidung kann innerhalb eines Monats Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eingelegt werden.

 

  • Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder durch Tod.

 

Der Austritt aus dem Verein ist nur zum 31.12. des Kalenderjahres möglich. Die Austrittserklärung muss schriftlich erfolgen und dem Vorstand drei Monate vor Ablauf des Kalenderjahres zugehen.

 

 

 

 

 

Ein Mitglied kann durch den Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es mit der Zahlung des Jahresbeitrages länger als zwölf Monate im Rückstand ist oder wenn es schuldhaft in grober Weise den Ruf oder die Interessen des Vereins verletzt. Der Beschluss über die Ausschließung wird dem Mitglied durch den Vorstand schriftlich bekannt gegeben. Gegen die Entscheidung durch den Vorstand kann innerhalb eines Monats Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung einberufen werden.

 

Bei Austritt oder Ausschließung aus dem Verein hat das Mitglied keinen Anspruch auf Anteil am Vereinsvermögen.

 

  • 5

Mitgliedsbeitrag

 

  • Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten.

 

  • Seine Höhe und seine Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

 

  • Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

 

  • 6

Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind

 

  1. der Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung.

 

  • 7

Der Vorstand

 

  • Der Vorstand besteht aus

 

 

  1. dem Vorsitzenden,
  2. dem stellvertretenden Vorsitzenden,
  3. dem Schriftführer,
  4. dem Schatzmeister,

 

Der Vorstand beruft bis zu zwei Beisitzer in den Beirat und informiert über Veränderungen in der Mitgliederversammlung. Die Beisitzer haben auf Vorstandssitzungen kein Stimmrecht.

 

  • Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von jeweils zwei Geschäftsjahren gewählt. Eine mehrmalige Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes innerhalb seiner Amtszeit aus, so erfolgt in der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl. Sämtliche Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

 

 

 

 

  • Der Vorstand leitet den Verein. Er tritt nach Bedarf und auf Einladung durch den Vorsitzenden bzw. den stellvertretenden Vorsitzenden zusammen. Beschlussfähigkeit besteht, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder und die Hälfte der Beisitzer anwesend sind. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei der Feststellung des Stimmverhältnisses werden nur die abgegebenen Stimmen gezählt; Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen sind nicht zu berücksichtigen. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

 

  • Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten. Im Innenverhältnis des Vereins darf der stellvertretende Vorsitzende seine Vertretungsmacht nur bei Verhinderung des Vorsitzenden ausüben.

 

  • 8

Mitgliederversammlung

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet am Anfang eines jeden Kalenderjahres, möglichst zum 31. März, statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden dann statt, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn 10 % der Mitglieder die Einberufung einer Mitgliederversammlung unter Angabe von Zweck und Grund schriftlich beantragt.

 

  • 9

Einberufung der Mitgliederversammlung

 

  • Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen zu berufen. Einladung mit unsignierter E-Mail genügt bei solchen Mitgliedern, die ihre E-Mailadresse ausdrücklich zu diesem Zweck mitgeteilt haben. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannt Mitgliederanschrift bzw. die mitgeteilte E-Mailadresse.

 

  • Die Berufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung (= die Tagesordnung) bezeichnen.

 

 

  • 10

Leitung der Mitgliederversammlung

 

  • Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes oder bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Durch die Mitgliederversammlung kann allerdings ein Versammlungsleiter gewählt werden, wenn hierfür Gründe vorhanden sind.

 

  • Die Mitgliederverssammlung kann nur über die in der Tagesordnung aufgeführten Tagesordnungspunkte beschließen. Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens sieben Tage vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind.

 

  • Jede form- und firstgerecht einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Auf Antrag kann die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschließen, geheim durch Stimmzettel abzustimmen. Ein Beschluss gilt als angenommen, wenn er mehr als die Hälfte der gültig abgegebenen Stimmen der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder erhält. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Das gleiche gilt auch für Wahlen.

 

  • Eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen ist erforderlich, wenn Gegenstand der Beschlussfassung die Ausschließung eines Mitgliedes, die Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins ist.

 

 

  • 11

Zuständigkeiten der Mitgliederversammlung

 

 

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

 

  1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes,
  2. Entgegennahme des Kassenberichts des Schatzmeisters,
  3. Entgegennahme des Berichts des Kassenprüfers,
  4. Entlastung des Vorstandes,
  5. Wahl der Vorstandsmitglieder,
  6. Wahl der Kassenprüfer,
  7. Entscheidungen in Bezug auf die Mitgliedschaft, soweit diese gem. § 4 der Satzung der Mitgliederversammlung obliegen,
  8. Festsetzung des Mitgliedsbeitrags gem. § 5 der Satzung,
  9. Änderung der Satzung,
  10. Auflösung des Vereins.

 

 

  • 12

Kassenprüfer

 

  • Die Kassengeschäfte des Vereins werden durch zwei Kassenprüfer, die jeweils für 2 Jahre durch die Mitgliederversammlung gewählt werden, geprüft. Wiederwahl ist zulässig.

 

  • Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes.

 

  • 13

Niederschriften

 

Die gefassten Beschlüsse müssen unter Angabe des Ortes und der Zeit der Sitzung bzw. der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses schriftlich niedergelegt werden. Die Niederschriften sind vom Vorsitzenden bzw. stellvertretenden Vorsitzenden sowie vom Schriftführer zu unterzeichnen und durch ihn aufzubewahren. Den Vorstandsmitgliedern ist eine Kopie der Niederschrift zu übersenden.

 

 

 

  • 14

Auflösung des Vereins

 

  • Im Falle der Auflösung des Vereins sind die im Amt befindlichen Vorstandsmitglieder die Liquidatoren.

 

  • Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter zwecke fällt das Vermögen des Vereins an                   , der / die / das es unmittelbar und ausschließlich für folgende gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat:

 

 

 

 

 

 

- Ende der Satzung -

 

Ohne Lesen geht im Leben nichts. Dieser Leitgedanke war Motivation und Anlass auch in unserer Schule eine Schulbücherei zu installieren.
Aber woher die Bücher nehmen?
Durch unsere enge Zusammenarbeit mit dem Pastoralreferenten Christoph Moormann lernten wir Mila Becker kennen, die in Friedrichsfeld eine Buchhandlung betreibt. Dank ihres großen Engagements und ihrem besonderen Interesse für unsere Schüler gelang es in kurzer Zeit unseren Schülern Bücher zur Verfügung zu stellen. Durch den Umzug in die ehemalige Hauptschule hatten wir die Möglichkeit einen Leseraum einzurichten. Neben vielen Büchern, wurden neue Regale angeschafft, außerdem wurden gemütliche gut erhaltene Möbel gespendet.  Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Mila Becker, die uns viele Kontakte ermöglichte.

Unser liebevoll gestalteter Leseraum ist offen für alle Schüler und Schülerinnen der Janusz-Korczak-Schule. Hier kann gelesen, vorgelesen und geschmökert werden. Man kann sich Bücher ausleihen und diese in Ruhe zu Hause lesen. Für das leibliche Wohl der Besucher wird ebenfalls gesorgt.

Sie finden die Idee gut und möchten uns unterstützen?
Für freuen uns über Geld- und Bücherspenden.

Ihre Frau Höffer, Mila Becker, Vanessa Borkes & Jennifer Prost

Pädagogik der Achtung

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In seinem Werk „Wie man ein Kind lieben soll“ forderte Janusz Korczak schon 1919 die Anerkennung von Grundrechte für Kinder. Er wollte die Erwachsenen wachrütteln. Sie sollten ihre traditionellen Denk- und Handlungsweisen gegenüber Kindern überdenken und sie als vollwertige Persönlichkeit in all ihrer Individualität respektieren. Janusz Korczak stütze seine Magna Charta Liberatis (Grundgesetzte für Kinder) auf drei Pfeiler:

 1)    Das Recht des Kindes, als Kind geachtet zu werden und nicht als kleiner Erwachsener.

 2)    Das Recht des Kindes in seiner kindlichen Sichtweise geachtet zu werden und die Chance zu haben im Hier und
         Jetzt zu leben.

 3)    Das Recht des Kindes seine eigenen Erfahrungen machen zu dürfen und die Möglichkeit zu haben sich frei zu
         entfalten. Die damit verbundenen Ängste und Verbote der Erwachsenen sollten überdacht und gegebenen-
         falls geändert werden.

 

 

Lebenslauf von Janusz Korczak (1878 - 1942)

 

Henry Goldszmit wurde am 22. Juli 1878 in Warschau geboren, er wuchs in einer jüdischen Familie auf. 1899 gewinnt er unter dem Pseudonym Janusz Korczak mit einem Drama einen literarischen Wettbewerb. Den Namen Janusz Korczak behält er im Folgenden sein Leben lang. Von 1898- 1904 studierte Janusz Korczak Medizin in Warschau. Während seines Studiums verdiente er den Lebensunterhalt für sich, seine Mutter und Schwester, indem er als Hauslehrer arbeitete  und Erzählungen unter dem Namen Janusz Korczak veröffentlichte. Er wohnte in den Arbeitervierteln von Warschau und behandelte als ausgebildeter Arzt  die armen Leute  des Wohnviertels kostenlos.
1912 gab er die erste polnische Kinderzeitschrift heraus, außerdem  verfasste er Kinder- und Jugendbücher und einige Romane.Von 1912-1914 leitete er das nach seinen Plänen erbaute Waisenhaus „Dom Sierot“.
1914-1919 entsteht sein erstes pädagogisches Hauptwerk „Wie man ein Kind lieben soll“.
1926 gründete Janusz- Korczak die erste Zeitung von Kindern für Kinder.
1928-1931 wurde sein 2. pädagogisches Hauptwerk „Das Recht des Kindes auf Achtung“ veröffentlicht. 1934-1935 unternahm er Reisen nach Palästina.
1940 wurde sein Waisenhaus in das Warschauer Ghetto zwangsverlegt.
1942 wird Janusz Korczak zusammen mit etwa 200 Kindern und seiner Mitarbeiterin Stefania und dem übrigen Personal in das Vernichtungslager Treblinka gebracht. Mehrere Versuche zu seiner eigenen Rettung lehnte er ab. Der vermutete Todestag von Janusz Korczak ist der 5.8.1942 im Lager Treblinka.

   

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